Chiapas liegt an Mexikos Südgrenze und fühlt sich manchmal an wie ein eigenes Land. Der Regenwald hier gehört zu den artenreichsten Mittelamerikas. Die Flüsse haben Farben, die man sonst nicht glaubt: Das Agua Azul ist tatsächlich azurblau, ein kaskadenartiger Fluss, der sich durch tropisches Grün frisst. Und aus dem Dschungel ragen die Türme von Palenque – eine der schönsten und bedeutendsten Maya-Städte, die je ausgegraben wurden.
San Cristóbal de las Casas, die koloniale Bergstadt auf 2.100 Metern, ist das Tor zu Chiapas. Von hier aus führen Wege in Tzotzil- und Tzeltal-Dörfer, in denen Frauen traditionelle Textilien tragen und die Märkte wie vor Jahrhunderten funktionieren. Chiapas ist nicht leicht zu bereisen – aber genau das macht es unvergesslich.











