Die Halbinsel Yucatán ist einer der meistbesuchten Teile Mexikos – aber die meisten Reisenden sehen nur die Küste. Wer tiefer fährt, entdeckt ein flaches, von Unterwasserhöhlen durchzogenes Land, das die Maya für das Reich der Götter hielten. Cenoten – natürliche Wasserlöcher, die in unterirdische Seen führen – sind keine Touristenattraktion. Sie sind Weltanschauung.
Mérida, die «weisse Stadt», ist Yucatáns kulturelles Herz: elegant, langsam und selbstbewusst. Hier spricht man Spanisch und Yucatekisches Maya, isst Poc Chuc und Sopa de Lima und hört Sonntags Marimba auf dem Hauptplatz. Von Mérida aus sind Chichén Itzá, Uxmal und Tulum bequem zu erreichen – aber auch die kleinen, kaum besuchten Stätten dazwischen.











